Das langsame Absterben des Hüftkopfes, die sogenannte Hüftkopfnekrose führt zu Schmerzen bei Bewegung der Hüfte, ähnlich wie bei der Arthrose. Vor allem jüngere Menschen sind von der Hüftkopfnekrose betroffen. Die Ursachen sind vielfältig, zum Beispiel lokale Durchblutungsstörungen und Stoffwechselerkrankungen bzw. zum Teil noch ungeklärt.

Die Therapie richtet sich nach dem jeweiligen Erkrankungsstadium (MRT-Diagnostik). Im Anfangsstadium kommen Infusionstherapien (Ilomedin®) im Rahmen eines stationären Aufenthaltes bzw. die ambulante Therapie mit hyperbarem Sauerstoff in einer Sauerstoffdruckkammer zur Anwendung. Bei fortgeschrittenen Verläufen ist die operative Behandlung das Mittel der Wahl. Hierbei wird mittels Anbohrung des Hüftkopfes bestrebt, diesen zu erhalten. In späteren Stadien erfolgt wie bei der Hüftgelenksarthrose der künstliche Gelenksersatz mittels Hüft-Totalendoprothese.

Röntgenbild Hüftkopfnekrose
OrthopaedicsOne, Crescentsign, CC BY-SA 3.0