Der operative Eingriff an Gelenken in Schlüsselloch-Technik stellt in vielen Fällen eine Alternative zur ‚offenen‘ Operation dar. Hierbei wird mittels Kamera-Optik sowie einem bis mehreren Arbeitsgeräten der Eingriff durchgeführt. Geringere Invasivität (minimalinvasiv) und kürzere Nachbehandlungsdauer sind wesentliche Vorteile.

Arthroskopische Eingriffe sind an allen großen, z.B. dem Schulter- und Kniegelenk sowie einer Reihe von ‚mittleren‘ Gelenken z.B. dem Sprung- und dem Ellbogengelenk bei einer Vielzahl von Erkrankungen etabliert.

Beispielhafte Beschwerdebilder, bei welchen ein arthroskopisches Verfahren gewählt werden kann, sind z.B. Meniskusverletzungen, Kalkschulter, Rotatorenmanschettendefekte, freie Gelenkskörper und diverse Sprunggelenksproblematiken.

Die Entfernung der Hautnähte erfolgt um den zwölften Tag postoperativ, je nach Operation sind manchmal Unterarmstützkrücken (z.B. Knie- und Sprunggelenk) bzw. spezielle Bandagen (z.B. Schulter- und Ellbogengelenk) notwendig. Die Durchführung von Physiotherapie nach dem Eingriff unterstützt zusätzlich den Heilungsverlauf.